Das Framework. Die Basis.

Rein technisch gesehen ist das Framework die Basis von SolidSteel parametric. Es besteht aus intelligenten Systemlinien und Systemknoten. Die Systemlinien werden als Bezugsachsen für die Profile genutzt. Dabei können die Profile mit Hilfe verschiedener Lageoptionen auch um die eigene Achse gedreht, exzentrisch zur Systemlinie angeordnet oder sogar gegenüber der Systemlinie gekippt werden. Verbunden sind die Systemlinien durch intelligente Knotenpunkte. Diese können entweder frei im Raum oder nur entlang einer anderen Systemline bewegt werden. Schon mit diesen beiden Knotentypen können nahezu alle Stahlbaukonstruktionen realisiert werden.

Datenaustausch

Der Datenaustausch zwischen zwei SolidSteel parametric Arbeitsplätzen ist genauso einfach wie die Übertragung eines PDF-Dokuments auf einen anderen Rechner.

Dafür müssen Sie nur die gesamte Stahlbaukonstruktion mit Hilfe der Exportfunktionen in einer Datei speichern. Anschließend laden Sie die Datei in einem anderen SolidSteel parametric System mit Hilfe der Importfunktion. Fertig! Die Stahlkonstruktion wird 1:1 wieder aufgebaut. Alle Geometrie-Informationen, die Stahlbauparametrik und die Stahlbauintelligenz bleiben erhalten.


Änderungen

Geometrische Änderungen werden mit SolidSteel parametric auf wenige Mausklicks reduziert. Egal, ob es sich um die Verschiebung eines Profilendes, eines oder mehrerer Profile oder um die Verschiebung eines Eckpunktes einer ganzen Stahlkonstruktion handelt. SolidSteel parametric erkennt die Zusammenhänge und ändert alle von der Änderung betroffenen Bauteile ganz automatisch.

Die Parametrik.

SolidSteel parametric bietet nicht nur die Möglichkeit, Profile und Anschlüsse schnell und einfach in einem 3D Modell zu erstellen. Das Programm verwaltet weiterhin die gesamte Stahlkonstruktion als eine logisch zusammenhängende Einheit.

Dazu gehören Systemlinien und verschiedene Arten von Systemknoten, Profile, die Systemlinien zugeordnet sind, Lageoptionen für die Profile und Anschlüsse an den Knoten, die bestimmte Profile miteinander verbinden.

Durch die logische Verknüpfung aller Elemente ist SolidSteel parametric bei Änderungen in der Lage, die Gesamtkonstruktion automatisch an diese Änderung anzupassen. Wenn z.B. ein Eckpunkt einer Konstruktion um 500 mm angehoben wird, ändert sich nur die geometrische Lage eines Knotenpunkts. Alle untereinander bestehenden Verknüpfungen bleiben dabei erhalten. SolidSteel parametric kann das 3D Modell automatisch aktualisieren. Profile werden vollautomatisch verlängert oder verkürzt, die Lage im Raum und Endbearbeitungen wie z.B. Schrägschnitte werden angepasst. Das Gleiche gilt für eventuell betroffene Anschlüsse. Rippen und Kopfplatten werden an neue Profilgrößen angepasst, der Neigungswinkel sowie die Form von Knotenblechen werden geändert und sogar größere Baugruppen wie Rahmenecken folgen den neuen geometrischen Vorgaben ganz automatisch.

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Anschlüsse

Mit dem Programmteil Connect stehen auch die klassischen Stahlbauanschlüsse wie z.B. Kopfplatten, Knotenbleche, Winkelanschlüsse oder Rahmenecken zur Verfügung. Sie können hier einfach in die Stahlkonstruktion eingebaut werden. Diese Anschlüsse sind ebenfalls zu 100 % in die logischen Verknüpfungen von SolidSteel parametric eingebettet. Bei Änderungen der Konstruktion werden auch die Anschlüsse automatisch an die geänderten Verhältnisse angepasst.


Bearbeitungen

Einfache Bearbeitungen wie das Abschneiden, Anbinden oder Gehrungsschnitte stehen bereits im Programmteil Framework zur Verfügung. Wählen Sie einfach die gewünschte Bearbeitung aus und klicken Sie die betroffenen Profile an. Schon erhalten Sie als Resultat eine sauber verschnittene Stahlkonstruktion, die ausschließlich mit dem Framework erstellt wurde.